Sind Sie sich ganz sicher und haben Sie sich das genau überlegt?
Die Entscheidung für einen Welpen darf nie aus dem Bauch heraus gefällt werden. Sie übernehmen die Verantwortung für das Wohlergehen eines Lebewesens, das von Ihnen voll und ganz abhängig ist. Sind Sie sich bewusst, was das bedeutet? Sind Sie sich bewusst, dass sie zum Lebensmittelpunkt Ihres Hundes werden und dass Sie ihm viel Zeit und Zuwendung schulden?
Ist Ihnen klar, wie viel Kosten ein Hund verursacht?
Haben Sie schon einmal durchgerechnet, was es im Monat an Futter benötigt, oder an Zubehör wie Leine, Körbchen, ect.? Wissen Sie, dass ein Tierarztbesuch durchschnittlich zwischen 25 und 50 kostet? Wissen Sie auch, dass sie Ihrem Hund trotzdem einen regelmäßigen Tierarztbesuch, zur Vorbeugung (z.B. Impfungen) und erst recht natürlich bei Krankheit, schuldig sind?
Ist Ihnen bewusst, wie alt ein Hund / Tier werden kann?
Ist Ihnen bewusst, dass ein Hund über 10-15 und eine Katze über 20 Jahre alt werden kann, und dass der Hund während der letzten Lebensjahre ganz besonders viel Zuneigung und unter Umständen auch teure Tierarztbesuche benötigt? Wenn Sie nicht bereit sind, einen Hund mit allen Konsequenzen bis zur letzten Minute seines Lebens zu begleiten, dann bitte seien Sie so fair und verzichten Sie darauf, zum Lebensmittelpunkt eines hilflosen Hundes zu werden.
Was geschieht mit dem Hund , wenn Sie verreisen möchten?
Als einmal eine Familie, die ihren Hund auf dem Weg in den Urlaub aus dem fahrenden Wagen warf, von Tierschützern angehalten und zur Rede gestellt wurde, sagte der Familienvater verständnislos: "Was wollen Sie denn, wir haben uns das ganze Jahr auf den Urlaub gefreut und den Hund können wir nun mal nicht mitnehmen. Wir sind aber sehr tierliebe Menschen, wir werden aus Spanien wieder einen Welpen mitbringen." Wenn Sie niemanden finden, der für Ihren Hund während Ihres Urlaubs sorgt, würden Sie dann lieber auf den Urlaub verzichten als auf Ihren Hund?
Was geschieht mit dem Hund bei einem Wohnungswechsel?
Es gibt wohl kaum eine armseligere Begründung, einen Hund, der Sie über alles liebt und Ihnen vertraut, wegzugeben, als die Worte: "Wir ziehen um und in der neuen Wohnung sind Haustiere nicht erwünscht." Würden Sie auch Ihre Kinder in ein Heim geben, weil in der neuen Wohnung keine Kinder erwünscht sind? Wenn Ihnen nun der Satz auf der Zunge liegt, dass das doch wohl etwas völlig anderes wäre, dann bitte, seinen Sie so fair und verzichten Sie auf ein eigenes Haustier.
Wenn Sie alle diese Fragen bedenkenlos abhaken können,
steht dem Einzug des neuen vierbeinigen Mitbewohners nichts mehr im Wege!